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„Leg lieber etwas zurück.“ Oder: „Aktien sind doch viel zu riskant!“ Viele von uns kennen solche Geldtipps aus der Familie. Und manchmal begleiten uns diese Überzeugungen länger, als wir denken. Eine Studie zeigt: Trotz TikTok und Finfluencern vertrauen junge Menschen bei Finanzfragen vor allem ihren Eltern. Die Tipps der Eltern können ein guter Start sein, aber es lohnt sich auch über den Tellerrand zu schauen.
Wie stark das Elternhaus unser Verhältnis zu Geld beeinflusst, hat Prof. Dr. Oscar Stolper von der Philipps-Universität Marburg untersucht. Seine von Union Investment in Auftrag gegebene Studie „Küchentisch statt TikTok“ zeigt: 71 Prozent der befragten 16- bis 29-Jährigen sagen, dass ihre Eltern eine wichtige Rolle für ihr Finanzwissen spielen. 77 Prozent vertrauen dem elterlichen Rat bei Finanzfragen. Selbst in Zeiten von Social Media bleiben Eltern damit wichtige Ansprechpartner.
Allerdings kennen sich Eltern oft selbst nicht wirklich gut mit Finanzfragen und Geldanlagen aus. Nur etwa die Hälfte beantworteten in der Studie mindestens zwei von drei Wissensfragen zu Aktien und Fonds richtig. Trotzdem werden Überzeugungen und Spartipps häufig an die nächste Generation weitergegeben.
Sparbuch statt Börse? Tagesgeld statt Fonds? Was zu Hause selbstverständlich war, wirkt sich oft darauf aus, welche Möglichkeiten du später selbst in Betracht ziehst. Von den jungen Menschen, deren Eltern aktienbasiert investieren, legen 74 Prozent ebenfalls entsprechend Geld an. Bei Befragten ohne solche elterliche Anlageerfahrung sind es dagegen nur 36 Prozent. Die familiäre „Finanz-DNA“ kann Entscheidungen also prägen – sie muss sie aber nicht alleine bestimmen.
Auch darüber, wie oft Geld überhaupt zum Gesprächsthema wird, entscheidet das Elternhaus mit: 85 Prozent der jungen Menschen mit aktienbasiert investierenden Eltern sprechen regelmäßig oder gelegentlich mit ihnen über Finanzen. Bei jungen Menschen ohne entsprechend investierende Eltern sind es 61 Prozent. Die Zahlen zeigen Zusammenhänge, keine festen Regeln für einzelne Familien.
Es lohnt sich, weitere Perspektiven kennenzulernen und nachzufragen: Denn wer verschiedene Möglichkeiten der Geldanlage kennt und ihre Chancen und Risiken versteht, kann fundiertere Entscheidungen treffen.
Kerstin Knoefel, Mitglied der Geschäftsführung bei Union Investment, betont: „Für die junge Anlegergeneration sind qualifizierte Beratung und geprüfte Inhalte entscheidend – Finanzbildung muss über Gespräche am Küchentisch hinausgehen.“
Finanzartikel, Videos oder KI können erste Informationen liefern. Welche Vorsorgemöglichkeiten jedoch zu deiner persönlichen Situation passen, lässt sich nicht immer auf Anhieb entscheiden. Hier kann eine individuelle Beratung helfen.
Bei rund 640 genossenschaftlichen Partnerbanken, darunter Volksbanken und Raiffeisenbanken, Sparda-Banken und BBBanken, kannst du Fragen klären und unterschiedliche Vorsorgemöglichkeiten einordnen lassen. Die persönliche Beratung vor Ort verbindet sich dabei mit der Kapitalmarkt- und Vorsorgeexpertise von Union Investment. Hier findet man verlässliche Strukturen und menschlichen Service. Dieses langfristige Versprechen gehört zur DNA der genossenschaftlichen Finanzgruppe.
Was du zu Hause über Geld gelernt hast, ist eine gute Basis und kann dich lange begleiten. Zusätzlich Finanzwissen erweitern, Möglichkeiten vergleichen und persönlich Beratung nutzen, kann helfen Entscheidungen zu treffen, die zu deinem Leben passen und bei Bedarf jederzeit auf aktuelle Bedürfnisse angepasst werden können.
Wer früh mit dem Sparen beginnt, gibt seinem Geld mehr Zeit, sich zu entwickeln. Auch kleine regelmäßige Beiträge können über viele Jahre zum Vermögensaufbau beitragen. Denn „Der beste Zeitpunkt zum investieren war gestern, der zweitbeste ist heute“, so Alberto del Pozo, Leiter Vorsorge und Kooperationen bei Union Investment. Welche Lösung geeignet ist, hängt von der persönlichen Situation ab. Entscheidend ist anzufangen.
* Hinweise zu den Modellrechnungen
Die eingestellte angenommene Wertentwicklung von 7 % ist in diesem Rechner zu Veranschaulichungszwecken gewählt und entspricht nicht zwangsläufig der tatsächlichen oder zukünftigen Entwicklung.
Mit der Bitte um Beachtung: Es handelt sich um eine modellhafte Berechnung auf Grundlage der gemachten Angaben, insbesondere zur Wertentwicklung der Anlage. Die voreingestellten Werte sind fiktiv, stellen keine Prognose dar und haben keinen Bezug zu Ihrer tatsächlichen Situation. Bitte beachten Sie, dass sich die von Ihnen gewählte Rendite aufgrund von Spesen, Steuern und Gebühren verringern kann. Bei einer Anlage in einen konkreten Fonds können die tatsächlichen Ergebnisse höher oder niedriger ausfallen und sind maßgeblich von der künftigen Entwicklung des Fonds abhängig. Die Ergebnisse stellen keine Empfehlung dar und können eine professionelle Beratung nicht ersetzen. Es wurde keine Prüfung der persönlichen Umstände vorgenommen. Lassen Sie sich bei Bedarf von Ihrem Bankberater beraten.
Weitere Informationen zu den Altersvorsorgeprodukten sowie zu Chancen und Risiken: www.union-investment.de
Quelle: „Küchentisch statt TikTok“: Studie zur Finanzbildung der Gen Z von Prof. Dr. Oscar Stolper (Philipps-Universität Marburg) im Auftrag von Union Investment; Basis: ca. 2.000 Befragte aus der Gen Z (Jg. 1995–2012) sowie Eltern (Jg. 1960–1990). Stand: November 2025.
Quelle: Anlegerbarometer (Q3 2025), forsa im Auftrag von Union Investment
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Bilder: gettyimages.de
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