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Olympia-Zeit ist Helden-Zeit. Menschen gehen an ihre Grenzen, wachsen über sich hinaus und schreiben Geschichte…In Paris werden knapp 15.000 Athleten wieder alles geben – bei den Olympischen Spielen vom 26. Juli bis zum 11. August und bei den Paralympics vom 28. August bis zum 8. September. Visa, das Netzwerk für digitales Bezahlen, unterstützt ausgewählte Sportlerinnen und Sportler bei ihrem Kampf um Bestleistungen. Doch wer sind die Menschen hinter den Medaillen? Wie wurden sie, was sie heute sind? Die Erfolgsgeschichte von Hürden-Talent Femke Bol zeigt, dass Niederlagen zum Erfolg dazu gehören – und ein guter Umgang damit wichtig ist.

  • 23. Februar 2000 in Amersfoort, Niederlande

  • Trainingsort: Papendal, in der Nähe von Arnheim

  • Welt- und Europameisterin im 400-Meter-Hürdenlauf

  • Hallenweltrekordträgerin im 400-Meter-Lauf

  • Familienmensch, Shakira-Fan, schreibt gerne Tagebuch

Femke Bol, bekannt für ihre herausragenden Leistungen in den Disziplinen Sprint, Hürdenlauf und Staffellauf, zählt zu den erfolgreichsten Leichtathletinnen weltweit. Die 24-jährige Niederländerin hat mehrere Goldmedaillen bei internationalen Wettkämpfen gewonnen und erst vor kurzem ihren eigenen Weltrekord gebrochen. Doch der Weg dorthin ist keineswegs einfach. Wie viele andere Athletinnen hat auch Femke Bol auf ihrem Weg zum Erfolg bereits Niederlagen erfahren müssen. 

Die Erfolge der Niederländerin Femke Bol sind unbestritten. Bei den Europameisterschaften 2022 in München gewann sie drei Goldmedaillen in verschiedenen Disziplinen. Ein Jahr später, bei den Weltmeisterschaften 2023 in Budapest, sicherte sie sich sogar zwei Weltmeistertitel. Femke Bol hat bereits an den Olympischen Spielen 2021 teilgenommen und bereitet sich derzeit erneut darauf vor. Und das ist nur ein kleiner Auszug aus ihrer Erfolgsliste. Dennoch musste die Niederländerin in ihrer Karriere auch Niederlagen einstecken. Ein Rennen ist ihr besonders in Erinnerung geblieben: die Mixed-Staffel über 400 Meter bei der WM 2023, bei der Femke Bol auf den letzten Metern stürzte und die niederländische Staffel disqualifiziert wurde. 

Die größten Sportlichen Erfolge

2019 Niederländische Hallenmeisterin – 400-Meter

2021 Olympia-Bronze – 400 Meter Hürden

2021 Niederländische Hallenmeisterin – 400-Meter

2022 Europameisterin – 400 Meter Hürden

2022 Europameisterin – 400-Meter-Lauf

2022 Europameisterin – 4×400-Meter-Staffel

2022 Niederländische Hallenmeisterin – 400-Meter

2023 Weltmeisterin – 400 Meter Hürden

2023 Weltmeisterin – 4×400-Meter-Staffel

2023 Niederländische Hallenmeisterin – 400-Meter

2024 Weltmeisterin Hallen-WM – 400-Meter-Lauf

„Die ganze Welt hat meinen Sturz gesehen.“

Körperlich zog sie sich glücklicherweise keine größeren Verletzungen zu, doch mental war der Sturz nicht leicht zu verkraften. „Die ganze Welt hat meinen Sturz gesehen.“ Femke Bol betonte, wie schwer es sein kann, mit einer Niederlage umzugehen, weil man natürlich jeden Tag trainiert und besser werden will. Aber sie habe immer ein gutes Team um sich, mit Trainern und einer Sportpsychologin, die ihr in solchen Situationen helfen, mit ihren Gefühlen umzugehen und wieder stärker zu werden. Sich unterkriegen lassen? Keine Option! Ganz im Gegenteil. Niederlagen gehören zum Erfolg dazu, wichtig ist nur, wie man damit umgeht.

Helden Check-Up

Wer war der Held deiner Kindheit?

Dafne Schippers, ein niederländischer Leichtathletik-Star. Ich fand es beeindruckend, dass eine Holländerin so schnell laufen und Weltmeisterin werden konnte. Ansonsten war meine Heldin Shakira – ich war ein großer Fan als Teenager und liebe ihre Musik noch heute. 

Wer ist aktuell dein Held?

Mein Freund ist mein Held, der belgische Stabhochspringer Ben Broeders. Er ist immer für mich da, gibt mir das Selbstvertrauen, das ich brauche, und wir können so viel voneinander lernen. Er ist immer eine große Inspiration und Motivation für mich, noch besser zu werden. Auch meine Eltern sind meine Helden. Sie kommen immer zu meinen Wettkämpfen und haben mir viel Spaß und Disziplin im Sport beigebracht. Sie nehmen nie etwas für selbstverständlich und sorgen dafür, dass ich das auch nicht tue. 

Wann warst du das letzte Mal eine Heldin?

Ich fühle mich nicht als Heldin. Lange habe ich gedacht: „Wenn ich das kann, warum kann es dann nicht auch jemand anderes? Ich tue doch nur das, was mir Spaß macht“, aber mittlerweile weiß ich, dass das nicht stimmt. Als ich kürzlich auf einer Veranstaltung war, habe ich viele Mädchen getroffen, die mich als Vorbild sehen. Sie sagten zu mir „Wie machst du das? Das will ich auch können“. Die Antwort ist: „Es geht gar nicht darum, die Beste zu ein. Habt einfach Spaß an dem, was ihr tut.“ Es ist toll zu sehen, dass ich andere inspirieren kann, so wie Dafne Schippers mich inspiriert hat. Und ich hoffe, dass ich mehr Kinder und Jugendliche dazu bringen kann, Sport zu treiben, anstatt nur am Handy zu sitzen.

„Ich musste den Umgang mit einer Niederlage erst lernen.“

Femke Bol betont, dass Niederlagen normal sind. „Jeder hat mal einen Verlust zu beklagen. Man lernt dazu, indem man dieses Gefühl durchlebt und verarbeitet. Mir hat es geholfen, mit anderen darüber zu sprechen, zum Beispiel mit meinem Team, meiner Familie, meinem Freund und meinen Freundinnen“. Femke Bol hat auch Rituale, die ihr helfen, mit sportlichen Erlebnissen umzugehen, egal ob es Niederlagen oder Siege sind. Zum Beispiel führt sie mehrere Tagebücher, in denen sie über alles schreibt, was ihr einfällt, von Rennplänen bis hin zu ihren Gefühlen und Erlebnissen. Das hilft ihr zu reflektieren und zu sehen, was wirklich passiert ist und wie sie mit bestimmten Situationen umgegangen ist.

Bei den Olympischen Spielen im Sommer in Paris ist Femke Bol eine der großen Favoritinnen in ihrer Disziplin. Sie ist aber nicht nur eine erfolgreiche Sportlerin, sondern mit ihrer Leidenschaft für den Sport und ihrer positiven Einstellung auch ein Vorbild für viele junge Menschen. Sie zeigt, dass man buchstäblich alle Hindernisse überwinden und seine Ziele erreichen kann.

"Ich habe mit Athleten trainiert, die besser waren als ich.“

Femke Bol liebt das Laufen und das Training. „Es hat mir schon immer Spaß gemacht, und ich glaube, ich war schon immer sehr diszipliniert.“ Als Teenager beschloss sie, die Leichtathletik ernst zu nehmen, änderte ihren Lebensstil und konzentrierte sich mehr auf den Leistungssport. „Ich habe mit Athleten trainiert, die besser waren als ich.“ Das habe ihr sehr geholfen, denn sie habe viel von ihnen gelernt. Heute arbeitet Femke Bol unter anderem weiter an ihrer Schnelligkeit. „Ich bin ein Perfektionist, genau wie mein Trainer. Ich will noch besser werden – auch auf hohem Niveau.“

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Team Visa für Paris 2024

Visa ist als einer der führenden Anbieter im Bereich des digitalen Bezahlens seit fast 40 Jahren weltweiter exklusiver Partner für Zahlungstechnologien bei den Olympischen und Paralympischen Spielen. Zudem ist das Unternehmen der erste globale Sponsor des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC) und hat seit 2002 alle Paralympischen Spiele gesponsert. Seit dem Start von Team Visa im Jahr 2000 wurden im Rahmen des Programms mehr als 600 Athlet*innen bei der Teilnahme an den Olympischen und Paralympischen Spielen unterstützt. Die Athleten und Athletinnen werden aufgrund ihrer sportlichen Leistungen und ihres gesellschaftlichen Engagements ausgewählt. Ein entscheidender Faktor ist auch, ob sie Werte wie Gleichberechtigung und Inklusion teilen, für die Visa einsteht. Das Team Visa für Paris 2024 besteht aus 117 olympischen und paralympischen Athletinnen aus über 60 Ländern. Sie treten in 40 verschiedenen Sportarten an.

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